Hausmarkenwechsel

Bislang habe ich mich bei der Wahl meiner favorisierten Biersorte immer an das regionale Angebot gehalten. Abhängig von meinen Wohnorten wollte ich die lokalen Brauereien unterstützen. So war es in Hannover z.B. Gilde und jetzt in Delmenhorst natürlich Beck’s. Nachdem aber diese Woche Flens bei uns im Angebot war, habe ich mir eine Kiste geholt. Als ich dann Abends die erste Flasche probierte und dabei bei der Wikipedia den Artikelüber die Flensburger Brauerei durchlas, habe ich mich entschlossen die Hausmarke zu wechseln. Ausschlaggebendes Argument, neben dem Geschmack, war der Satz:

Flensburger ist eine der wenigen deutschlandweit operierenden Brauereien, die nicht zu einem Brauereikonzern wie InBev (ehemals Interbrew) oder der Radeberger Gruppe gehört, sondern sich als Privatbrauerei noch weitestgehend in Familienbesitz (Eigner sind vornehmlich die Familien Petersen und Dethleffsen) befindet.

Eine weitere Wikipedia-Recherche ergab, das InBev (denen u.a. Beck’s gehört) wohl massiv rationalisiert. So werden z.B. in Hannover nach der Übernahme der Gilde Brauerei durch InBev die traditionellen Biersorten nach und nach vom Markt genommen und die überregionalen Biersorten verstärkt beworben. So etwas möchte ich nicht unterstützen. Vielfalt ist generell gut und ich möchte in Zukunft nicht nur zwischen drei Bieren wählen müssen, sondern auch noch in 30 Jahren auf Besuch in anderen Städten die lokale Biermarke genießen dürfen.

Verschlüsselung

Ich will jetzt nicht auf die Studie über die Sicherheit von Clouddiensten des Fraunhofer-Instituts eingehen, die heute von der Presse aufgefasst wurde. Nur soviel: Caschy hat in seinem Blogbeitrag dazu heute einen ganz wichtigen Satz geschrieben, den ich mal so übernehmen werde:
Verschlüsselt, verschlüsselt, verschlüsselt.
Ich bin ganz seiner Meinung, wenn er schreibt, das uns als Anwendern das Verschlüsseln unserer privaten Daten verdammt nochmal in Fleisch und Blut übergehen muss. (Kostenlose) Tools gibt es dafür genug.

Probleme mit KDEMail+Googleaccount und Flashplayer

Mit dem Release von Ubuntu 12.04 machte ich Nägel mit Köpfen und stellte mein System voll auf KDE um. Ich bin mit Unity einfach nicht warm geworden. Am Anfang war ich noch Feuer und Flamme, besonders KDEMail hatte es mir angetan. Die Aussicht mein Googlemail-Postfach browserunabhängig zu betreiben und alle meine Kontakte und Kalendereinträge ohne aktive Synchronisation auf allen meinen Geräten aktuell zu halten, fand ich toll.

Seit ein paar Tagen bekomme ich aber nach dem Hochfahren eine Fehlermeldung (irgendwas mit Fetch-Error und meinem GMail-Konto) und die Aufforderung mein Passwort einzugeben. Das nervt auf Dauer. Außerdem stürzt ab und an Chrome ab und ich habe Probleme mit dem Flashplayer. Je nach Tagesform des Rechners starten z.B. auf Youtube keine Videos mehr. Ich kann höchstens das Standbild betrachten. Heute Abend werde ich mich auf die Fehlersuche begeben und hier (hoffentlich) einen Workaround der oben genannten Probleme veröffentlichen können. Daumen drücken!

Update 21:49: Noch keinen Nerv gehabt mich darum zu kümmern.

Unzufrieden

Eigentlich hatte ich ja vor dieses Blog mit Drupal zu betreiben. Mich nervt es aber mittlerweile, daß ich andauernd Funktionalitäten nachinstallieren muss. Wenn ich z.B. möchte, daß ich einen Post per Mail verfassen und veröffentlichen kann, muss ich gleich mehrere Module nachinstallieren und umständlich einrichten. Dafür bin ich mittlerweile zu bequem geworden. Ich werde also in den nächsten Tagen auf WordPress umsteigen. Da geht das mit ein paar Klicks. Zum Glück hält sich die Anzahl der Post hier (noch?) in Grenzen, so das ich die Beiträge manuell in die neue Blogsoftware übertragen werde.

Google Drive me crazy

Screenshot GoogleDrive für Linux

Nach vielen Spekulationen und Gerüchten war es gestern endlich soweit: Google Drive ging online. Nachdem den ersten aufmerksamen Beobachtern aufgefallen ist, daß Google bei Docs den Speicherplatz auf 5GB erhöht hat, wartete man gespannt auf den weiteren Rollout. Am Nachmittag tauchte dann ein Video von Google bei Youtube auf und wenige Minuten später wurde der Dienst dann online geschaltet.

Im Großen und Ganzen ist Google Drive eine „gedropboxte“ Weiterentwicklung von Google Docs. Der Vorteil gegenüber Dropbox ist für mich die Erstellung von Text- und Tabellendokumenten. Trotzdem halte ich dem Konkurrenten aus der Box erstmal die Treue, weil der Client für Google Drive erstmal nicht für Linux erhältlich ist. Wenn der erschienen ist und man Truecrypt-Dateien problemlos mit Drive synchronisieren kann, werde ich wechseln. Ich bin gespannt, wann es soweit sein wird.