Inbox oder Gmail?

Vor ein paar Wochen hat Google Inbox gestartet, um die „Email zu revolutionieren“. Ich konnte nach wenigen Tagen einen Invite ergattern und nutze es seitdem.

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Was Inbox ist und wie es funktioniert, hat Caschy in seinem Einsteiger-Leitfaden ziemlich gut erklärt.

Nachdem ich jetzt ein paar Wochen mit Inbox gearbeitet habe, bin ich zwiegespalten. Das Zurückstellen der Mails ist unterwegs praktisch. Auch die Erstellung von Erinnerungen direkt in der App ist ganz nett. Allerdings verfügt Inbox (noch?) lange nicht über die Features von Gmail, wie z.b. das direkte Speichern von Anhängen auf Google Drive usw.

Im Büro kann ich mit Inbox überhaupt nichts anfangen – dazu ist mein Taskmanagement zu komplex (pro Tag ca. 10-20 neue Einträge, die unterschiedlichen Bereichen zugeordnet werden müssen). Und Mails auf Wiedervorlage setzen konnte ich unter Gmail dank eines Google App-Scriptes auch schon vor Inbox.

Wohin die Reise gehen soll ist mir noch nicht ganz klar. Wer alle Funktionalitäten aus Gmail und Inbox nutzen möchte, muss zur Zeit zweigleisig fahren, was auf Dauer dann doch etwas nervig werden könnte.

Achja. Ich habe übrigens noch einen Invite für Inbox übrig. ;-)

Auch Google durchsuchte Mails um Leak zu finden

Nicht nur Microsoft hat die Mails des hauseigenen Maildienstes durchsucht um ein Leak zu finden (und mittlerweile Besserung gelobt). Laut TechCrunch-Gründer Michael Arrington, hat Google auf der Suche nach einem Leaker seinen Gmail-Account nach „verdächtigen“ Mails durchforstet.

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