Ingress – Ich rette die Welt

Seit letzter Woche helfe ich die Welt zu retten. Zu retten vor den Erleuchteten, die eine neu entdeckte Energie für sich nutzen wollen. Ich bin jetzt im Widerstand und versuche die Erleuchteten aufzuhalten. Deshalb habe ich auch nicht viel Zeit. Ich muss gleich los ein Portal der Erleuchteten hacken, um dort Bomben zu bekommen, mit dem ich ein anderes Portal angreifen kann, um es für uns, dem Widerstand, nutzen zu können, damit wir ein Kontrollfeld errichten, um die Menschheit zu schützen.

Ingress ist ein Augmented Reality (AUR) Spiel von Google. Geocaching 2.0 sozusagen. Bislang ist es in der Betaphase, nur über Andoid-App spielbar und man gelangt nur mit einem Invite in das Spiel. Um einen Invite zu bekommen, muss man auf der Ingress-Seite seine Email-Adresse hinterlegen und ein wenig Geduld haben. Bei mir hat es etwa ein oder zwei Wochen gedauert. Schneller geht es, wenn man ein wenig kreativ ist und ein Bild mit Bezug auf Ingress auf Google+ mit der Ingress-Seite teilt.

Ziel des Spieles ist es Portale für seine Seite einzunehmen, um sie dann miteinander zu vernetzen. Dabei konkurieren die beiden Seiten (Erleuchtete/Widerstand) um die größten mit Portalen vernetzten Flächen. Die Portale macht man mit einer Android-App sichtbar und befinden sich an markanten, öffentlich begehbaren Punkten, wie z.B. Brunnen, Denkmäler, historische Gebäude usw. Jetzt in der Betaphase häufen sich die Portale in den Großstädten. Auf dem Land sieht es noch eher mager aus. In meiner Kleinstadt (75Tsd. Einwohner) gibt es trotzdem zur Zeit etwa sieben. Im weiteren Verlauf der Beta werden weitere Portale freigeschaltet. Außerdem hat man die Möglichkeit Portalvorschläge per Foto mit Geoinformation einzureichen. Nach etwa zwei bis drei Wochen wird entschieden, ob die Vorschläge angenommen werden oder nicht.

Um das Spiel ist eine spannende Hintergrundgeschichte gestrickt, die man hier verfolgen kann.

Eine sehr gute Einsteigerhilfe bietet diese Seite.

Ich kann nur raten, meldet euch an und probiert es aus. Es macht süchtig! Allerdings hat es natürlich auch seinen Preis. Google macht nichts umsonst. Ihr könnt euch sicher sein, daß eure Standortdaten ausgewertet werden. Mich stört das allerdings nicht, da ich andere standortbasierende Dienste von Google verwende und die eh meine Bewegungsdaten bekommen.

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