Hausmarkenwechsel

Bislang habe ich mich bei der Wahl meiner favorisierten Biersorte immer an das regionale Angebot gehalten. Abhängig von meinen Wohnorten wollte ich die lokalen Brauereien unterstützen. So war es in Hannover z.B. Gilde und jetzt in Delmenhorst natürlich Beck’s. Nachdem aber diese Woche Flens bei uns im Angebot war, habe ich mir eine Kiste geholt. Als ich dann Abends die erste Flasche probierte und dabei bei der Wikipedia den Artikelüber die Flensburger Brauerei durchlas, habe ich mich entschlossen die Hausmarke zu wechseln. Ausschlaggebendes Argument, neben dem Geschmack, war der Satz:

Flensburger ist eine der wenigen deutschlandweit operierenden Brauereien, die nicht zu einem Brauereikonzern wie InBev (ehemals Interbrew) oder der Radeberger Gruppe gehört, sondern sich als Privatbrauerei noch weitestgehend in Familienbesitz (Eigner sind vornehmlich die Familien Petersen und Dethleffsen) befindet.

Eine weitere Wikipedia-Recherche ergab, das InBev (denen u.a. Beck’s gehört) wohl massiv rationalisiert. So werden z.B. in Hannover nach der Übernahme der Gilde Brauerei durch InBev die traditionellen Biersorten nach und nach vom Markt genommen und die überregionalen Biersorten verstärkt beworben. So etwas möchte ich nicht unterstützen. Vielfalt ist generell gut und ich möchte in Zukunft nicht nur zwischen drei Bieren wählen müssen, sondern auch noch in 30 Jahren auf Besuch in anderen Städten die lokale Biermarke genießen dürfen.

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